Brandschutztüren, Brandschutztore und Feststellanlagen

Wir warten und reparieren Ihre Brandschutztüren
4.8
(35)

Brandschutztüren im Gebäudeschutz

Im Brandfalle sind alle Öffnungen in feuerhemmenden Wänden Schwachpunkte und neuralgische Gefahrenpunkte. Hier suchen sich, bei unzureichender brandschutztechnischer Ausführung und der Verwendung von ungeeigneten Materialien, die Flammen ihren Weg. Eine unkontrollierte Ausbreitung des Feuers innerhalb des Gebäudes ist die Folge.

Daher kommen, neben den Brandschotten, den Brandschutztüren und ihrem Zubehör eine besondere Bedeutung zu. Nicht nur ihre Existenz alleine, sondern auch die Gewährleistung, dass sie in einem Brandfalle ordnungsgemäß geschlossen sind, entscheiden im Ernstfalle über den Verlauf eines Feuers und die Sicherheit aller Personen. Daher nehmen wir diese Aufgabe sehr ernst und stehen mit unserer langen Erfahrung dafür ein, dass Sie ruhig schlafen können und alle gesetzlichen Normen in Ihrem Bauprojekt eingehalten werden.

 

Gerne beraten wir Sie bei Ihrem Bauvorhaben. Sie erreichen uns via Telefon unter 02173 999 44 90 oder das Kontaktformular.

 

Feststellanlagen Verkauf und Wartung Brandschutztüren mit Feststellanlagen

Fast allen Brandschutztüren ist eines gemeinsam: Sie sind relativ massiv und schwer und in der täglichen Nutzung unbequem zu öffnen und zu schließen. Meistens sind sie zudem mitten in längeren Gängen oder Treppenhäusern eingebaut und werden entsprechend von einer Vielzahl von Menschen frequentiert, oft mehrmals am Tag.

Daher hat sich in vielen Gebäuden eine extrem riskante „Lösung“ eingebürgert: Die Brandschutztüren werden im offenen Zustand mit Unterlegkeilen am Schließen gehindert. Dies mag im Alltag sehr bequem sein, aber im Brandfall ein fataler Fehler, der viele Menschenleben kosten kann, denn niemand denkt bei einem Feuer daran, von Hand alle Türen zu schließen. Außerdem riskieren Sie bei einer Inspektion oder im Feuerfall hohe Strafen.

Bauen Sie Sicherheit ein! Wir bieten Ihnen mit unseren modernen, automatischen Feststellanlagen und unserem Know-how die professionelle und brandschutztechnisch zugelassene Lösung an. Diese funktioniert auf folgende Weise:

 

  1. Im Alltag: Die Brandschutztür steht offen und wird gegen das unbeabsichtigte Schließen, sei es durch Wind oder anderes, mit einer Feststellanlage blockiert.
  2. Im Brandfalle: Ein integrierter Rauch- und Brandmelder löst den Feststellmechanismus, in der Regel einen Elektromagneten, aus. Die Tür schließt sich vollständig durch die eingebaute Feder oder Gasdruckkolben.
  3. Die Sicherheit gegen das Übergreifen der Flammen und Rauch ist garantiert.

 

Komponenten einer Feststellanlage

Auch wenn eine Feststellanlage für Brandschutzelemente im Wesentlichen immer aus vier Komponenten besteht, gibt es doch einige Unterschiede für den Einsatz in Türen und Toren.

Brandschutztüren: Der Sensor einer Feststellanlage ist ein Rauch- oder Thermomelder auf beiden Türseiten. Dieser gibt im Brandfalle ein Signal zur Brandschaltzentrale, welche die Information auswertet und den Befehl zur Schließung der Tür auslöst.

Hierfür gibt es zwei Varianten: Entweder wird der Strom am Elektromagneten unterbrochen, der das Türblatt im offenen Zustand festhält, und die Tür durch mechanische Federkraft schließt. Alternativ u7zwird ein Elektroantrieb aktiviert, welcher die Tür mit Hilfe eines Motors schließt. Für die zweite Variante ist eine separate Notstromversorgung vorgeschrieben.

Ferner wird ein Handschalter installiert, damit die Tür auch im Alltag bei Bedarf durch manuelle Auslösung geschlossen werden kann.

Brandschutztore: Auch diese verfügen generell über zwei Rauch- oder Thermomelder als Signalgeber und die Brandschaltzentrale. Das Tor wird im Brandfalle mit einem Elektroantrieb mit separater Stromversorgung und bei Bedarf mit Hilfe des Handschalters geschlossen.

Außerdem werden ein optischer und akustischer Signalgeber installiert, der beim Schließvorgang des Tores aktiviert wird.

 

Die E+K Gruppe ist Ihr mittelständischer Fachbetrieb in Sachen Brandschutz: Sie erreichen uns via Telefon unter 02173 999 44 90 oder das Kontaktformular.

 

Brandschutztüren Klassifikation

Brandschutztüren fallen unter die DIN-Norm 4102-5. Dabei wird die Dauer des spezifischen Feuerwiderstandes durch den Kennbuchstaben T und eine Zahl (in Minuten) gekennzeichnet. T 90 bedeutet also zum Beispiel, dass die Tür nicht nur 90 Minuten einem Feuer standhalten muss, sondern sich danach auch noch öffnen lässt. Im Handel sind Türen mit einer Resistenz von T 30, T 60, T 90, T 120 und T 180.

Allerdings wird die DIN-Norm zur Zeit in eine europäische Norm überführt, die einige Besonderheiten insbesondere für alte Gebäude mit nicht genormten Baumaterialien enthält. Zur Zeit verhandeln die zuständigen Gremien über Ausnahmeregelungen für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Gerne beraten wir Sie auch zu Ihrem Sanierungsprojekt.

Außerdem erwähnen wir der Vollständigkeit noch die Unterklasse der Rauchschutztüren, die nicht zwingend Brandschutztüren sein müssen. Auch Universaltüren, mit entsprechenden Gummilippen und Abdichtungen versehen, können lediglich die Ausbreitung von Rauchgasen in Bereichen verhindern, die nicht zu Brandabschnitten gehören.

Zuletzt gibt es noch die Klasse der Mehrzwecktüren, die imstande sind, sowohl Feuer als auch Rauch fernzuhalten. Diese bieten optimalen Schutz für alle Arten von Bränden, auch flammenlosen Schwelbränden mit giftigen Rauchgasen.

 

Brandschutztüren Materialien

Auch wenn Sie bei einer Brandschutztür zunächst nur an schwere Metalltüren denken, lässt sich die Feuerfestigkeit durchaus heutzutage mit verschiedenen Materialien erreichen. Modernste Technik und Materialkombinationen machen es möglich. Neben Stahl sind auch Türen aus Aluminium, Holz oder Materialmix möglich.

Brandschutz-Stahltüren

Brandschutztüren aus Stahl bieten massiven Feuerschutz und werden immer dort eingesetzt, wo es auf höchstmöglichen Brandschutz und lange Feuerresistenz geht. Das sind zum Beispiel in Krankenhäuser und anderen öffentlichen Gebäuden, oder in der Industrie. Ihr Vorteil ist die außerordentliche Robustheit und die massive Bauform. Dabei steht die Ästhetik hinter der Sicherheit zurück.

Aluminium-Brandschutztüren

Aluminiumtüren bieten guten Brandschutz bei gleichzeitig sehr vielseitigen Designmöglichkeiten. Daher werden sie sowohl im gewerblichen Umfeld mit gesteigerten Ästhetik-Ansprüchen als auch im öffentlichen Bereich eingesetzt, zum Beispiel in Museen und Schulen. Neben ganzflächigen Aluminiumprofilen sind auch Ausführungen mit großflächigen Einsätzen aus Glas im Handel.

Brandschutztüren aus Holz

Holz Brandschutztüren werden hauptsächlich im sehr hochwertigen gewerblichen wie auch im privaten Bereich eingesetzt. In Privathäusern ist beispielsweise eine Brandschutztür zwischen Wohnhaus und Garage vorgeschrieben.

 

Wartung, Reparatur und Instandhaltung von Brandschutztüren: Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns via Telefon unter 02173 999 44 90 oder das Kontaktformular.

 

Brandschutztüren Wartung

Da es sich bei Brandschutztüren, Brandschutztoren und Feststellanlagen um sicherheitsrelevante Bauteile handelt, unterliegt ihre Wartung strengen Vorschriften. Die Erstabnahme einer Feststellanlage erfolgt zum Beispiel nach den Richtlinien des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIB) und wird durch ein Hinweisschild auf der Anlage zertifiziert, welches das Datum trägt.

Anschließend müssen alle Brandschutzeinrichtungen einmal im Jahr auf ordnungsgemäßes und fehlerfreies Funktionieren überprüft werden. Dies muss durch zugelassenes Personal geschehen. E+K Gruppe ist nach DIN EN 14637, DIN 14677 und DIB zertifiziert, sowohl die gesetzlich vorgeschriebene, fachgerechte Wartung als auch die Instandhaltung und Reparatur Ihrer Brandschutztüren durchzuführen.

Weiterhin ist eine monatliche Funktionsprüfung durch den Betreiber vorgeschrieben, die ebenfalls dokumentiert werden muss. In der jährlichen Wartung durch uns werden außerdem die Existenz und die Vollständigkeit der technischen Dokumente und der Betriebsanleitung überprüft.

 

Brandschutztüren – wo sind sie vorgeschrieben?

Welche Aufgabe hat ein Feuerabschluss? Feuerhemmende Bauteile wie zum Beispiel Brandschutztüren, Brandschutztore, Feuerschutz-Klappen oder -Rolläden in Öffnungen von Trennwänden sollen sicherstellen, dass ein Feuer nicht von einem Gebäudeabschnitt auf weitere benachbarte übergreift.

Grundsätzlich sind daher Brandschutztüren in allen Wänden zur Trennung von Brandschutzabschnitten gesetzlich vorgeschrieben. Details regeln die jeweils gültigen Landes-Bauordnungen. Die Bundesländer in Deutschland und Österreich haben im Baurecht Landeshoheit.

Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, dass oben genannte Bauteile in Trennwänden zwischen Nutzungseinheiten und selbstverständlich in allen Brandwänden vorgeschrieben sind. Zusätzlich sind zur Unterteilung langer Flure ab einer Länge von 30 Metern und in Treppenhäusern Rauchschutztüren zu installieren. Diese sollen verhindern, dass sich in einem Brandfall der Rauch innerhalb des Gebäudes ausbreitet und Fluchtwege durch Sicht- oder Atem-Behinderung unbenutzbar macht.

Außerdem können im Einzelfall auch Brandschutzfenster notwendig sein. Sehr gerne informieren wir Sie über Details für Ihr Projekt und Ihr Bundesland. Außerdem kümmern uns um alle Fragen rund um den kompletten Brandschutz Ihres Gebäudes nach den gültigen Bauordnungen und Normen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Wir sind als Spezialbetrieb für den Brandschutz zertifiziert und beraten Sie umfassend zur sicherheitstechnischen Ausstattung Ihres Gebäudes! Sie erreichen uns via Telefon unter 02173 999 44 90 oder das Kontaktformular.

Bildquellen: MATTHIAS BUEHNER – stock.adobe.com

Wie hilfreich war diese Seite?

Klicken Sie auf die Sterne, um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.8 / 5. Anzahl Bewertungen: 35

Bisher keine Bewertungen.

Es tut uns leid, dass der Beitrag für Sie nicht hilfreich war.

Wir würden diese Seite gerne verbessern.

Was können wir Ihrer Meinung nach an dieser Seite optimieren?